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Hähnchen auf Reis mit Salat

Modellprojekt Coaching 2011/2012
Maria-Ward-Schule Nürnberg

 Maria-Ward-Schule

Maria-Ward-Schule

Maria-Ward-Schulen
Keßlerplatz 2
90489 Nürnberg
0911/5864-222
Schulleitung:
OStD i.K. Anton May (Gymnasium)
RSRin i.K. Maria Gradl (Realschule)
Markus Stubenvoll (Grundschule)
Verpflegungsbeauftragte:Schwester Regina Werner CJ (Küchenleitung Grundschule)

Die Maria-Ward-Schulen sind eine katholische Institution mit den Schularten Gymnasium, Realschule und Grundschule. Ca. 1400 Schülerinnen besuchen die reine Mädchenschule. Die Grundschülerinnen erhalten mittags regenerierte TK-Speisen, die von Schwestern und Mitarbeiterinnen mit frischen Komponenten ergänzt werden. Die Schülerinnen der Realschule und des Gymnasiums essen in einer separaten Mensa und erhalten von einem Caterer an 5 Tagen der Woche ein warm angeliefertes Mittagessen. Ab diesem Schuljahr deckt die Maria-Ward-Schule fast alle Bereiche der Ganztagsbetreuung ab (Mittagsbetreuung sowie offene Ganztagszüge). Daher wünschen sich die Beteiligten ein sinnvolles, wirtschaftliches Gesamtkonzept zur Mittagsverpflegung, bei dem Synergieeffekte genutzt und ernährungsphysiologische und pädagogische Empfehlungen berücksichtigt werden können.

Da die Verpflegung der Grundschülerinnen auch in der nächsten Zukunft getrennt von der Verpflegung der Realschule und des Gymnasiums organisiert werden soll, betrachtet der Coach beide Versorgungen gesondert voneinander. (Der Neubau einer größeren Mensa ist in Planung und auch dazu sind schon Vorplanungen notwendig.)
In der Grundschule besteht seitens der Eltern der Wunsch nach einer Zubereitungsküche (Frischküche). Insgesamt gibt es noch zu wenig frisches Obst und Gemüse, sowie Milchprodukte für die Jüngsten an der Mädchenschule. Außerdem sind dem Coach ineffektive Personaleinsätze aufgefallen, die sehr zeitaufwändig sind (z.B. lange Einkäufe).
In der gemeinsamen Mensa der Realschule und des Gymnasiums stechen besonders die Warteschlangen und der Platzmangel negativ heraus. Dies schreckt wiederum ältere Schülerinnen ab, die sich mittags deshalb lieber in dem naheliegenden Nürnberger Hauptbahnhof mit einem Essen versorgen. Dem Angebot der Mensa mangelt es laut Aussage der Gäste ebenfalls an frischem Obst und Gemüse.

In der Grundschule wäre die zusätzliche Zubereitung frischer Komponenten vor Ort eine kostengünstige Alternative zur reinen Zubereitungsküche. Diese könnten für die Eltern auf dem Speiseplan gekennzeichnet werden. Wichtig ist hier eine Optimierung des Personaleinsatzes. Für ein vermehrtes Obst- und Gemüseangebot möchte man in Zukunft das EU-Schulfruchtprogramm in Anspruch nehmen.
Das Angebot der Mensa könnte in Zukunft durch die selbst hergestellten Salate eines neu gegründeten Schülerunternehmens bereichert werden. Zusammen mit einer Fragebogenaktion unter der Schülerschaft und den daraus resultierenden Verbesserungen entsteht ein erhöhtes Identifikationsgefühl mit der Mensa. Die Neuerungen sollen dann in einer Aktionswoche getestet werden.

In der Großküche für die Schulverpflegung der Grundschule werden nun mehr Beilagen und immer öfter auch komplette Menüs frisch gekocht und weniger auf TK-Komponenten zurückgegriffen. Ein im Internet veröffentlichter Speiseplan macht diese Vorgänge transparent. Ergänzt wird das Speisenangebot durch noch mehr frisches Obst und Gemüse. Dies liefert eine in der Stadt ansässige Firma in hervorragender Qualität und in unterschiedlichen Varianten, im Stück oder geschnitten. Ein Plus für die Küchenkasse: An der Finanzierung beteiligt sich das EU-Schulfruchtprogramm. Ein Getränkeautomat für Milch und Fruchtschorlen ermöglicht den Schülerinnen jederzeit die Auswahl eines erfrischenden Getränks.

Nicht nur die Schülerinnen, auch das Personal profitiert vom Coaching, denn sowohl die Personal- als auch Zeitplanung für Einkauf und Zubereitung können insgesamt optimiert werden.

An allen drei Schulzweigen zeigte die Gesundheitswoche im April, dass es durchaus Verkaufspotential für Salat und Obst für die Pause gibt.
„Ich hätte gerne noch öfter frischen Salat in der Pause gegessen“, so viele Schülerinnen und auch Lehrkräfte. Deshalb werden im neuen Schuljahr diese Aktionen wieder aufgegriffen.
Zusätzlich gab es im Rahmen der Gesundheitswoche vom Elternbeirat initiierte Elternabende zum Thema „Gesunde Ernährung für Kinder“ und „Allergien“ und begleitende Unterrichtseinheiten für verschiedene Klassen.

Der Pausenverkaufsraum wurde neu gestaltet und das Angebot des Schulbäckers den Wünschen der Schülerinnen und Eltern differenzierter angepasst.

In der Mensa von Realschule und Gymnasium dürfen sich nur noch Schülerinnen, die essen, aufhalten. Diese Neuregelung entspannt die Raumnot erheblich.

Im Zuge der Umgestaltung der Schulen werden die Probleme der bisherigen Schulverpflegung optimal gelöst werden. Es soll eine große Mensa mit Loungebereich und einem eigenen Bereich für die Grundschülerinnen entstehen Und: Die gesamte Schulverpflegung wird dann zentral aus der eigenen Küche gestaltet!

„Durch die Einbindung von Schülerinnen, Eltern, Lehrkräften, Schwestern und Schulleitungen im Rahmen des Coaching-Projekts erfolgte nicht nur eine integrative Zusammenarbeit der Entscheidungsträger im Essensgremiums, sondern auch Synergieeffekte und Verbesserungen für die verschiedenen Formen der Mittagsverpflegung / des Pausenverkauf an unserer Schule. Die Gesundheitswoche hat sehr zur Bewusstseinsbildung im Bereich Ernährung beigetragen. Im Hinblick auf unseren Schulneubau konnten die fachlichen Kompetenzen von Frau Hoschmann für die Planungen genutzt werden.“
Anton May, OStD i.K., Gymnasium

„Ich fand das Coaching sehr gewinnbringend - persönlich und für die Schule.“
M. Stubenvoll, Rektor der Grundschule

„Durch die intensive Arbeit und Evaluation von Frau R. Hoschmann, Coach für die Schulverpflegung an der Schule, konnten anstehende Planungen wegen des Schulumbaus, aber auch lokale Probleme detailliert erkannt und angegangen werden. Die zeitnahe gemeinsame Analyse, Beratung und Erarbeitung konkreter Schritte erweiterte sich damit auf das gesamte Essensgremium (Schülerinnen, Lehrkräfte, Elternbeiräte, Schulleitungen, Schwestern der CJ und der Caterer der Mensa)“
Sr. Judith, Oberin der CJ

„Die fachkundige Unterstützung von Frau Hoschmann war sehr hilfreich und ermutigend. Vor allem die Einrichtung des Essensgremiums an der Schule finde ich sehr gut, da nun die Thematik des Essens an der Schule mehr ins Bewusstsein gekommen ist und auf breiterer Basis angegangen werden kann. Wünsche der Schülerinnen und Eltern können so besser erkannt und Grenzen, die in der Praxis der Durchführung liegen, transparenter gemacht werden.“
Sr. Regina CJ Küchenleitung für die Grundschule

„Ich finde es positiv, dass durch das Coaching Wünsche und Anregungen bezüglich Mittagsmenue tiefgründiger angesprochen wurden, was im Zeitrahmen der Mensaessensausgabe gar nicht möglich gewesen wäre.“
Fr. Glass, Leitung der Essensausgabe der Mensa, Toleranz Catering, Lebenshilfe

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