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Hähnchen auf Reis mit Salat

Coaching in der Schulverpflegung 2013/14
Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg

Logo der Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg

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Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg
Muggenhoferstraße 122
90429 Nürnberg
Tel.: 0911/239 830 00
Schulleitung: Hans Gradl
Verpflegungsbeauftragter: Michael Schwarzer (Ganztagskoordinator)
Coach: Regina Hoschmann
Die Geschwister-Scholl-Realschule bietet seit Gründung vor zehn Jahren in den 5. und 6. Klassen einen gebundenen und in den 7. bis 9. Klassen einen offenen Ganztagsbetrieb an.
Für 3,60 € haben die aktuell etwa 100 Esser an 5 Tagen pro Woche die Auswahl zwischen einem fleischhaltigen und einem vegetarischen Menü. Zusätzlich werden täglich eine kleine Nudelbar und unterschiedliche Snacks angeboten.
Das Mittagessen stammt von einem in der Stadt sesshaften Warmanbieter.
Die Geschwister-Scholl-Realschule verfügt über eine große Mensa mit Verteilerküche und wünscht sich von dem Coaching Tipps für den Bereich der Essensausgabe sowie Anregungen für die Tischkultur.
Nach den ersten Treffen des Essensgremiums ist man sich einig, dass die größte Herausforderung im Bereich der Essensausgabe liegt. Bereits kurz nach Öffnung der Mensa beginnt sich eine lange Schlange zu bilden, welche die Wartezeit für die meisten Schüler auf ca. 15 Minuten verlängert. „Verschreckte“ Schüler weichen auf das naheliegende Schülercafé aus, das unter anderem Fertigpizzen und Tütensuppen anbietet.
Das Nudel- und Salatangebot der Mensa findet nur wenige Fans unter den Schülern und der Gemüseanteil in den angebotenen Gerichten könnte nach Ansicht des Gremiums eine Aufstockung vertragen. Außerdem soll insgesamt die Akzeptanz der Mensa bei den Schülern erhöht werden.
In einer Testphase ab Januar 2014 wird die Anstellsituation optimiert. Um den ersten Schwung der Schüler schneller zu bedienen, sollen Teller vorportioniert werden (Wärmesystem ist vorhanden). Ein Mensa- Team, bestehend aus Schülern, wird die Mitarbeiterin an der Ausgabe entlasten und den Bezahlvorgang (Bargeld und bargeldlos) übernehmen.
Mit den Verantwortlichen des Schülercafes werden die Organisation der Abläufe und das Angebot neu überdacht und die Möglichkeiten der Gründung einer Schülerfirma erwogen.
Die Nudeltheke soll räumlich anders positioniert werden. Das Angebot wird auch auf dem Speiseplan ausgelobt und auf diverse Art besser beworben.
Das tägliche Angebot der Mensa soll im Eingangsbereich der Schule für alle bekannt gemacht werden. Jede Klasse (in einer Testphase zunächst die 6. Jahrgangsstufe) soll einmal im Monat geschlossen zum Essen in die Mensa gehen. Dafür wird Unterrichtszeit zur Verfügung gestellt. Die Schüler sollen aktiv zur Esskultur mit beitragen (Tischdekoration, Serviettenfalten,…) und werden dabei von Lehrkräften der Hauswirtschaft unterstützt. Die Auswahl des Menüs soll demokratisch im Klassenverband erfolgen, der Caterer stellt dafür eine kleine Speisekarte bereit.
Das drängendste Problem, die Verkürzung der Wartezeiten, konnte bereits im März durch die Einführung eines unkomplizierten Leitsystems beseitigt werden. Um das Ausgabepersonal zu entlasten, wurde seitens der Schule ein Mensateam abgestellt, das für den Bezahlvorgang zuständig ist. Zusätzlich sorgt eine Optimierung des Personaleinsatzes beim Caterer für reibungslose Abläufe. Neue verbindliche Mensaregeln für Schüler und Aufsichtskräfte sorgen ebenfalls für einen ruhigeren Ablauf.
Neu eingeführt wurde ein kleines Salatbüffet, um das Angebot mit einer gesundheitsförderlichen Komponente zu erweitern. Hier hat es sich gezeigt, dass es sich lohnt, trotz anfänglicher Widerstände ein Ziel konsequent zu verfolgen. Voraussetzung dafür ist die Unterstützung durch die Schulleitung, die an der Geschwister-Scholl-Realschule voll hinter dem Coaching-Projekt steht.
Auch im kommenden Schuljahr wird die GSR mit Unterstützung der Schulleitung an der Optimierung der Mensasituation weiterarbeiten. So sollen u.a. die neuen 5. Klassen gezielt in den Mensabetrieb eingeführt werden. Die optische Verschönerung der Mensa sowie die Lärmreduktion sollen ebenfalls angegangen werden, wobei hier die Stadt Nürnberg als Sachaufwandsträger bereits Unterstützung signalisiert hat.

„Ich esse jeden Tag in der Mensa. Ich mag Reisbrei. Gut ist, dass man selber Speisen auswählen und bestellen kann.“ Anna, 5b

„Es gibt nie Pommes. Das wollen wir aber.“ Ilayda, 5c

„Ich würde lieber Tee oder Orangensaft trinken, Früchtetee, Zitronentee oder Sprudelwasser.“ Michael, 5b

„Eigentlich ist die Mensa perfekt, wenn die Schlange nicht wäre.“ Baran, 6c

„Zwei Schlangen wären besser, so wie beim Hausmeisterpausenverkauf – mit Absperrung.“ Joel, 6c

„Mehr Auberginen und gegrillte Paprika würde ich schon essen. Und dann liebe ich noch Rindergulasch.“ Enes 6c

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Stand Juli 2014