Sprungmarken:

Seite als Favorit speichern

Fügen Sie diese Seite zu Ihren Favoriten hinzu:

* Pflichtfelder


RSS-Feed der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern

Immer informiert über unsere aktuellen Beiträge.

Aufruf des RSS-Feeds

Hähnchen auf Reis mit Salat

Coaching-Projekt Mittagsverpflegung 2012/13
Oskar-Maria-Graf-Gymnasium Neufahrn

Schulfoto Omg-neufahrn

Keltenweg 5
85375 Neufahrn bei Freising
Tel.: 08165 / 95760
verwaltung(at)oskar-maria-graf-gymnasium.de

Schulleiter: Franz Vogl
Verpflegungsbeauftragte: Stephanie Brich
Schulverpflegungs-Coach: Brigitte Hepting

Homepage der Schule Externer Link

Projektstart am OMG-Gymnasium-NeufahrnZoombild vorhanden

Verpflegungsbeauftragte, Schulverpflegungs-Coach, Küchenleiter und Vernetzungsstellen-Leiterin beim Projektstart

Pünktlich zu Beginn des Schuljahres 2012/13 war der Mensa-Neubau fertig. Bei der feierlichen Eröffnung mit Landrat, Bürgermeister, Architekt und Kirchenvertretern ist auch bereits die Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Oberbayern Ost dabei, gemeinsam mit dem neuen Schulverpflegungs-Coach Brigitte Hepting. Für das Gymnasium liegt die Feier am Ende einer langen Planungs- und Übergangsphase, für das Coaching-Projekt ist es der Beginn...

Die 120 Sitzplätze in der neuen Mensa sind unter den rund 1000 Gymnasiasten, ihren Lehrern und den Schulmitarbeitern heiß begehrt. Eine Essensschicht ist für die Kinder der offenen Ganztagsschule reserviert, die seit 2004 angeboten wird. In einer kleinen Zubereitungsküche bereitet der Koch das Mittagessen frisch zu. Es gibt zwei Hauptgerichte - eines ohne Fleisch - und einen großen Salatteller zur Wahl. Bestellt wird online, die Bezahlung erfolgt zügig über einen Chip.

Das Coaching eines neu gestarteten Schulverpflegungs-Systems ist spannend und herausfordernd. Ziel ist es, die für den Mensastart eingerichteten Abläufe zu optimieren, auf auftretende Hindernisse schnell zu reagieren und Verbesserungen zeitnah umzusetzen. Dafür sind regelmäßige Sitzungen des Essensgremiums besonders wichtig.

Zu Beginn wird die große Nachfrage durch drei Schichten gestillt, die allerdings mit 20 Minuten sehr kurz getimt sind. Für eine Ausweitung wäre eine aufwändige Stundenplanänderung nötig. Insbesondere am Donnerstag - dem Tag mit dem meisten Nachmittagsunterricht - bildet sich an der Essensausgabe eine Schlange.

Aufgrund des beengten Raumes für die Zubereitung des Essens war kein Platz mehr für ein Büro des Küchenleiters. Mit Kreativität muss eine Möglichkeit für ihn geschaffen werden, seine Abrechnungen und anderen Bürotätigkeiten in Ruhe erledigen zu können.

Das elektronische Bestellsystem ermöglicht anfangs eine Umbestellung am Tag der Essensausgabe. Die Küche hat noch keine Erfahrungswerte als Grundlage und kann daher nach dem Einkauf nicht mehr uneingeschränkt auf Veränderungen reagieren.

Der stylische Mensabau ist der Stolz des Architekten. Daher stellt es eine Herausforderung dar, dieses Kunstwerk mit einer manchmal recht pragmatischen Nutzung als Speiseraum unter einen Hut zu bringen.


Am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium engagiert sich die gesamte Schulfamilie für die Mensa. Der Elternbeirat stellte in den ersten Mensatagen eine "Crew" als Helfer und Ratgeber vor Ort bereit. Informiert wurde die gesamte Elternschaft über das Coaching-Projekt auf dem ersten Elternabend durch den Schulverpflegungs-Coach.

Bei der Geschirrausstattung stößt die neue Mensa gleich an ihre Grenzen. Mehr Geschirr, Tabletts und Besteck werden angeschafft. Um mehr Sitzplätze zu schaffen, wären außerdem Tische, Bänke und Stühle für den Außenbereich nötig.

Die Verlängerung der Essensschichten wird umgehend in Angriff genommen. Zwischenzeitig wird sogar auf vier Schichten ausgeweitet, damit sich bei der Essensausgabe kein Stau bildet.

Die Software des Bestellsystems muss - zumindest bis Erfahrungswerte vorliegen - derart modifiziert werden, dass am Essenstag keine Umbestellungen seitens der Schüler mehr möglich sind.

Die nüchterne Wirkung des Speiseraums soll durch Kunstprojekte "aufgepeppt" werden. Durch diese Schüler-Partizipation erhöht sich auch die Identifikation mit der Mensa. Gleichzeitig lässt sich ein Kunstprojekt mit den Vorstellungen eines Mensaarchitekten vereinen.

Das Mittagessen findet nun in drei ausreichend langen Schichten statt. Dafür musste die Gesamtlänge der Mittagspause deutlich verlängert werden.

Im Essensgremium wurde ein "Bestell-Leitfaden" entwickelt. Er erklärt, bis wann die Bestellung vorliegen muss und warum. Die Erläuterungen der Gründe soll Verständnis auslösen und eine Verringerung der Akzeptanz verhindern. Aktuell können die Schüler bis um 16 Uhr am Vortag das Essen für den kommenden Tag auswählen. Das Angebot finden sie zwei Wochen im Voraus im Internet. Kurzentschlossene gehen allerdings nicht leer aus. Für sie gibt es eine Suppe, die sie mit Bargeld bezahlen können.

Der Getränkeautomat wurde aus der Mensa entfernt. So bleibt mehr Platz für den Trinkbrunnen, der gut angenommen wird.

Der Küchenleiter hat nun einen abschließbaren Schreibtisch auf Rollen mit funktionierendem Telefon-und Internetanschluss. Er passt gut ins Bild, denn sein Holzdesign entspricht dem der Esstische.

Im neuen Speiseraum sollten aus Rücksicht auf den Architekten nicht einfach Bilder an die Sichtbetonwände gehängt werden. Wie bekommt man dennoch Farbe in die Mensa? An den Wänden wurden Schülerkunstwerke an Schienen und Bildtafeln befestigt, deren Verlauf in die Optik des Neubaus passt.

Das Kunstprojekt ist verwirklicht:

Omg-gymnasium-neufahrn Mensa-neubau

Herzlichen Glückwunsch!

Von links nach rechts: Kristin Mayr (Vernetzungsstellen-Leiterin), Franz Vogl (Schulleiter), Stephanie Brich (Verpflegungsbeauftragte), Brigitte Hepting (Schulverpflegungs-Coach), Nicole Kubitza (Schülersprecherin), Claudia Gaus und Kornelia Daum (Elternbeiräte) freuen sich über den erfolgreichen Abschluss des Coaching-Projekts.