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Hähnchen auf Reis mit Salat

Coaching-Schule 2014/15
Graf-zu-Bentheim-Schule

Außenaufnahme der Graf-zu-Bentheim-Schule

Außenaufnahme der Graf-zu-Bentheim-Schule

Die Graf-zu-Bentheim-Schule im Blindeninstitut Untermain - unter dem Dach der Blindeninstitutsstiftung - ist ein regionales Förderzentrum für Schüler/innen mit dem Förderschwerpunkt Sehen und weiterem Förderbedarf. In den fünf Schulklassen werden aktuell 33 Schüler/innen im Alter von sechs bis 17 Jahren unterrichtet. Das Mittagessen wird zum Teil in einem Speiseraum und zum Teil in den Gruppenräumen mit eigener Küchenzeile ausgegeben und aufbereitet. Aufgrund der individuellen Bedürfnisse der Betreuten und der sich daraus ergebenden hohen Anforderungen an Lebensmittel und Speiseplangestaltung, die der bisherige Essenslieferant nur teilweise erfüllen konnte, startet die Schule zum Schuljahr 2014/15 mit neuen Essenskonzepten und einem neuen Anbieter.
Die Essensteilnehmer haben Förderbedarf in unterschiedlichen Bereichen. Das Essen wird vor Ort für einige Schüler passiert. Die Hälfte der Schüler braucht beim Essen Unterstützung. Seitdem in diesem Schuljahr der Caterer gewechselt hat, wird das Essen frisch zubereitet angeliefert.
  • Obwohl die besonderen Bedürfnisse der Schüler bei der Auswahl der Speisen eine Herausforderung darstellen, fiel der Speiseplancheck positiv aus. Besonders die Zubereitung von Seefisch bedarf erhöhter Aufmerksamkeit, da eventuell übersehene Gräten eine Gesundheitsbedrohung für manche Schüler darstellen könnten. Mit einer geeigneten Fischgerichte-Auswahl soll der Verzehr gesteigert werden. Durch zusätzliche Quark- und Joghurtspeisen kann der erhöhte Eiweißbedarf von Schülern mit mehrfachen Behinderungen gedeckt werden.
  • Ab Dezember müssen auf dem Speiseplan die Allergene gekennzeichnet werden. Hierzu muss der Speiseplan überarbeitet werden.
  • Das Essen wird vom Caterer in Thermoboxen angeliefert. Aufgrund des Platzmangels in der Schule wird das Essen für die einzelnen Klassen in einem Unterrichtsraum mit Küchenzeile portioniert. Der Zeitaufwand beträgt etwa 45 Minuten. In dieser Zeit entsteht eine personelle Lücke in einer Klasse. Durch die täglich wechselnden Mitarbeiter bei der Essensausgabe ist der Ablauf nicht einheitlich strukturiert. Ziel wäre eine Vereinfachung und Vereinheitlichung der Essensausgabe.
  • Die Rechnungen des Caterers werden wöchentlich in der Verwaltung in Würzburg abgegeben. Die Zahlungsstelle überprüft und überweist anschließend den Betrag. Durch die Verknüpfung unglücklicher Umstände kam es in Einzelfällen zu Verzögerungen von bis zu vier Wochen.
  • Das Personalessen wird in bar während der Anlieferung bzw. Essensausgabe bezahlt.
  • Der Caterer hat gemeinsam mit dem Coach den Speiseplan überarbeitet. Die Gerichte wurden sinnvoll ergänzt, um die Nährstoffversorgung und die Sättigung zu optimieren. Auf den erhöhten Eiweißbedarf von Schülern mit mehrfachen Behinderungen wird durch die Steigerung von Quark- und Joghurtspeisen einge-gangen. Da die Auswahl von Fischgerichten für die Schüler sehr eingeschränkt ist, kann nur alle 14 Tage Seefisch angeboten werden. Um künftig die Erstellung des komplexen Speiseplans zu erleichtern, wird die Umstellung auf einen vierwöchigen Saison-Speiseplan angestrebt.
  • Durch die Neuanschaffung von Thermoboxen, Transportbehältern und entsprechendem Geschirr für jede Klasse kann das Essen vorportioniert direkt in jeder Klasse abgegeben werden. Die Essensausgabe im Unterrichtsraum ist somit nicht weiter nötig.
  • Die Rechnungen der Mahlzeiten werden künftig direkt an die Verwaltung in Würzburg gemailt, dort überprüft und zeitnah überwiesen.
  • Nach den Sommerferien möchte der Caterer einen vierwöchigen Saison-Speiseplan versuchsweise einführen.
  • Dadurch würde auch die Allergenkennzeichnung erleichtert.
  • Für jede Klasse wird das Essen in einer separaten Thermobox geliefert. Dadurch ergeben sich folgende Anpassungen: Es wird keine Mitarbeiter für die Essensausgabe mehr benötigt. Dies spart Arbeitszeit. Da die Boxen erst in den Klassen geöffnet werden, bleiben die Speisen länger warm. Das hygienische Risiko wird verringert, da das Essen nicht mehr in einem anderen Raum portioniert und von dort in die Klassen gebracht werden muss. Dem Caterer entsteht bei der Vorportionierung ein erhöhter Zeit- und Arbeitsaufwand, der sich im Preis niederschlägt.
  • Die Portionsgröße wurde nach der Rückmeldung aus den Klassen dem Schülerbedarf angepasst. Der Essenspreis wurde wegen der gestiegenen Preise angehoben.
  • Die Rechnungen werden nun zeitnah beglichen.
Kontaktdaten der Schule:
Dammsfeldstraße 14
63820 Elsenfeld
Leiter BIS Untermain: Markus Held
Schulleiterin: Heike Sandrock
Verpflegungsbeauftragte: Tanja Giegerich

Homepage der Schule Externer Link

Stand: Juli 2015

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