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Forum Schulverpflegung

Seit November 2011 bietet die Fachstelle Kita- und Schulverpflegung den bayerischen Sachaufwandsträgern eine eigene Plattform, um sich zum Thema Schulverpflegung zu informieren und auszutauschen.

Zweimal im Jahr treffen sich seitdem interessierte und engagierte Sachaufwandsträger in Nord- und Südbayern (Metropolregion Nürnberg und München).

November 2017

Ausschreibung und Vergabe von Verpflegungsleistungen

Auf der Suche nach dem passenden Speisenanbieter für Ihre Schulverpflegung, sind in der öffentlichen Verwaltung Ausschreibungen die Regel. Das Herzstück der Ausschreibung ist die Leistungsbeschreibung, hier werden geforderte Leistungen festgehalten und der Grundstein für vergleichbare Angebote gelegt.
Für dieses spezielle Thema konnten wir Zwei erfahrene Referentinnen gewinnen. Frau Chilla, Dipl. Oecotrophologin, die mit Ihrem Unternehmen "Pro Schulverpflegung" Kommunen zu allen Fragen rund um das Thema Schulverpflegung berät und Frau Vonderach, Expertin in Sachen Vergaberecht. Sie ist selbstständig mit dem Unternehmen "PVP" in der Beratung und Durchführung von Vergabeverfahren für öffentliche Auftraggeber.
Die Expertinnen für dieses Gebiet gehen auf die rechtssichere Vergabe ein, die Gestaltung von Vergabeunterlagen und die Verankerung von Qualitätsanforderungen in der Leistungsbeschreibung. Wir geben ihnen praktische Tipps und Hilfen für das Vorgehen vor und während der Ausschreibung. Wie bereits in den letzten Veranstaltungen, werden wir auch Zeit für Diskussion, Austausch und Fragen einplanen.

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April 2017

Küchenplanung - "leicht gemacht"Zoombild vorhanden

Küchensysteme

Küchenplanung
Das Essengremium (Schulleitung, Lehr- oder Küchenkräfte, Eltern- oder Schülervertreter) wirkt an der Planung der Schulküche mit und entscheidet schließlich gemeinsam mit dem Sachaufwandsträger über die Auswahl des Küchensystems und die dazugehörige Küchenausstattung.
Mit welcher Verpflegungslösung lassen sich qualitative und organisatorische Anforderungen im Rahmen der Möglichkeiten vor Ort realisieren? Welche Küchengeräte sind sinnvoll?

Um diese Fragen ging es beim 11. Forum Schulverpflegung: "Küchenplanung - leicht gemacht" am 05. April 2017 im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg und am 06. April 2017 in München mit den Sachaufwandsträger. Herr Nollmann als Experte und Inhaber der SN-Restaurations-Beratung e.K und Vorstand im Verband der Fachplaner Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung e.V. (VdF) und die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern referierten am Vormittag über verschiedene Küchensysteme, wichtige Rahmenbedingungen und Planungseckdaten und beantworteten Fragen zu Orientierungshilfen für die Entwicklung von bestehenden und neuen Verpflegungskonzepten.
Am Nachmittag berichteten erfahrene Sachaufwandsträger über praktische Beispiele aus dem Alltag. In diesem Zusammenhang wurde viel diskutiert, Fragen beantwortet und das ein oder andere Planungsproblem gelöst.

November 2016

Kosten und Preisgestaltung
Mit dem Thema "Kosten und Preisgestaltung versus Qualität in der Schulverpflegung" bekam die Sachaufwandsträger aus Bayern zum zehnten Mal die Möglichkeit, sich über ein spannendes Thema auszutauschen und zu informieren.
Mit dem zunehmenden Angebot von Mittagsverpflegung in Bayerns Schulen steigt das Interesse an einer bedarfsgerechten, abwechslungsreichen und gesunden Schulverpflegung. Die Empfehlungen des DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung stellen Sachaufwandsträger und Speisenanbieter vor die Herausforderung eines bezahlbaren Angebots.
Neben ernährungsphysiologischen und pädagogischen Qualitätsanforderungen sowie Kunden- und Mitarbeiterorientierung spielt die Rentabilität eine entscheidende Rolle.

Herr Rainer Roehl, Gründer des Unternehmens a`verdis, hat sich mit uns am 28. und 29. November 2016 in Nürnberg und München rund um die Kosten und Preisgestaltung in der Schulverpflegung auseinander gesetzt. Er ist Ernährungswissenschaftler und arbeitet seit nunmehr 30 Jahren im Außer-Haus-Markt. In dieser Zeit hat er zahlreiche Restaurants und Großküchen bei der Umsetzung einer gesundheitlich, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Verpflegung beraten.

Mai 2016

Schüler in der Mensa
Mensa-Gestaltung und Raumakustik
Auf dem neunten Forum Schulverpflegung ging es im Mai 2016, um das Thema „Schülergerechte Mensa - Gestaltung und Raumakustik“.

In der Pause wollen Schüler sich mit Freunden zusammen in "cooler" Atmosphäre unterhalten. Ein alle Altersklassen ansprechendes Ambiente steigert die Akzeptanz der Mensa. Außerdem belegen Umfragen, dass es in vielen Speiseräumen einfach zu laut ist! Passende Lärmminderungsmaßnahmen sind somit ein zweiter Baustein, um die Speiseräume für die Schüler attraktiver und zum Aushängeschild der Schule zu machen.

Am 11. und 12. Mai in Nürnberg und München zeigten der Architekt Herr Hoyer und die Vernetzungsstelle Schulverpflegung auf, wie diese Aspekte bereits bei der Bauausführung bzw. in deren Nachgang berücksichtigt werden können. Anhand von Beispielen wurden u.a. schülergerecht gestaltete Speiseräume aus dem Schulalltag vorgestellt.
Am Nachmittag berichtete Herr Hammelbacher von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall über die Raumakustik. Danach stellte er Lärmminderungsmaßnahmen in Schulen vor und ging auf die zahlreichen Fragen der Teilnehmer ein.

Oktober 2015

Ausschreibung
Im Herbst 2015 stand das Thema Leistungsausschreibung in der Schulverpflegung im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "Forum Schulverpflegung – Sachaufwandsträger unter sich!".

Mit Ausschreibung und Leistungsbeschreibung werden auf der Suche nach einem Anbieter für die Schulverpflegung bereits grundlegende Weichen gestellt: Durch eine klare und möglichst vollständige Darstellung der zu erbringenden Leistung in diesen Unterlagen wird der Grundstein für vergleichbare Angebote gelegt. Darin definierte Teilleistungen zu Speiseplanung, Organisation und relevanten Rahmenbedingungen sind Basis zukünftiger Qualitätssicherung und reibungsloser Abläufe.

Am 27. Oktober in München und am 28. Oktober in Nürnberg konnten sich die Teilnehmer mit dem Thema in juristischer Sicht auseinandersetzen. Der Jurist Herr Dr. Henning Holz setzte sich mit den Aspekten einer rechtssicheren Vergabe von Verpflegungsleistungen, den verschiedenen Ausschreibungsmodellen und Verfahren sowie der Gestaltung von Vergabeunterlagen auseinander. Vertreter zweier Sachaufwandsträger stellten die Handhabung ihrer Ausschreibungspraxis vor.

In Ergänzung dazu war am Ende der Veranstaltung noch Gelegenheit einen Blick auf den Leistungsverzeichnis-Generator, der Ausschreibungshilfe der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern, zu werfen.

November 2014 und April 2015

Wirtschaftlichkeit
Auf dem sechsten und siebten „Forum Schulverpflegung – Sachaufwandsträger unter sich!“, das am 27.11.2014 in Nürnberg und am 28.04.2015 in München stattfand, ging es um die wirtschaftlichen Chancen und Risiken in der Schulverpflegung.

Herr Michael Thun von der Agentur esscooltur erläuterte Faktoren, von denen der wirtschaftliche Erfolg einer guten Schulverpflegung abhängt, und diskutierte mit den Teilnehmern individuelle Fragestellungen.

Im Fokus standen Möglichkeiten, das betriebswirtschaftliche Spannungsfeld der Kinder- und Jugendverpflegung zu lösen: Wie können Qualität, Zufriedenheit, Rentabilität und Finanzierung zeitgleich gewährleistet werden?

Es wurden mehrere Ansätze diskutiert, diese Aspekte in Einklang zu bringen: Begleitete Selbstbedienungsbuffets, keine Anmeldungspflicht, altersdifferenziertes Ambiente mit hoher Aufenthaltsqualität, verlässliche soziale Bezugspersonen für die Schülerinnen und Schüler im Küchenteam, mehrjährige Businesspläne, Ausschreibung nach Empfehlung der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern oder ein dezidiertes Beschwerdemanagement.

Auch das Thema Akzeptanz kristallisierte sich als entscheidender Bestandteil einer funktionierenden Schulverpflegung heraus. Als zentrale Faktoren hierfür gelten eine transparente Kommunikation und Information, Partizipation der gesamten Schulfamilie, Einbindung in die Schulkultur, Gewährleistung einer hohen Essensqualität durch die Umsetzung des DGE-Standards sowie die Ernährungsbildung in Unterricht und in der Praxis.

Juni 2014

Bestell- und Bezahlsystem
Im Juni 2014 fand das „Forum Schulverpflegung – Sachaufwandsträger unter sich!“ bereits zum fünften Mal statt. Sachaufwandsträgern aus Bayern wurde die Möglichkeit geboten, eine Veranstaltung am 03. Juni im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg oder am 05. Juni im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising zu besuchen. Im Mittelpunkt stand jeweils das Thema „Bestell- und Bezahlabwicklung“.
Mit Beginn der Veranstaltung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kurzen Überblick zu den unterschiedlichen Möglichkeiten, die Bestellung und Abrechnung in der Schulverpflegung zu organisieren. Ziel war es dabei, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer inhaltlich auf die Thematik vorzubereiten und grundlegende Fragen zu beantworten: Welche Bestellzeitpunkte sind möglich (langfristig, mittelfristig und kurzfristig)? Wo kann die Bestellung räumlich abgewickelt werden (an der Essensausgabe, zeitlich und räumlich unabhängig, durch Zahlung im Sekretariat vorab)? Welche unterschiedlichen Abrechnungsmodalitäten gibt es? (Barzahlung, Halbbarzahlung mittels Essensmarken, Prepaidverfahren, Abonnement oder Chipkarten)?
Im Anschluss stellten Vertreter aus der Praxis vor, wie in ihren Einrichtungen die Bestellung und Bezahlung gehandhabt werden. Ein Mitarbeiter der Stadt München, vertiefte in einem Vortrag mit dem Titel "Alle essen - wer sorgt dafür, dass die Bezahlung ankommt?" die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren. Ein Vertreter der AWO Ebern sowie ein Vertreter von Schulhaus Online, beide in der Ganztagsbetreuung in der Praxis tätig, ergänzten diesen Vortrag anschließend jeweils mit der Vorstellung der von ihnen eingesetzten Bestell- und Bezahlsystemen.

Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei unterschiedlichen Anbietern auf einem Markt der Möglichkeiten über Bestell- und Bezahlsysteme informieren.

Am Nachmittag hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit im Rahmen von Praxisberichten durch Sachaufwandsträger aus den eigenen Reihen Erfahrungen auszutauschen, Fragestellungen zu diskutieren und Anregungen zu erhalten. Hier zeigte sich einmal mehr, wie wichtig den kommunalen Verantwortlichen für die Schulen der gegenseitige Austausch ist:

  • „Gut zu wissen wie es bei den anderen Sachaufwandsträgern läuft!“
  • „Ganztägige Veranstaltung ist gut und wichtig für den ausführlichen Austausch!“
  • „Was war besonders hilfreich: Vernetzung und Ansprechpartner!“
  • „Besonders interessant waren die Fallbeispiele aus der Praxis!“
    (O-Töne aus beiden Veranstaltungen)